Bordküchen

Die Küche einer Yacht, dreidimensional, bevor sie gebaut wird

Eine Motoryacht von siebenundvierzig Metern, die wir gezeichnet haben: Bordküche, Crewmesse, Vorratsraum, Speisesalon und Sundeck-Bar. Man dreht sie, man geht hinein, und man schaut mit den Augen derer, die dort arbeiten.

Wir bauen professionelle Bordküchen. Planung, Edelstahl nach Maß, Kälte, Kochen, Spülen, Montage und Service: dasselbe Handwerk, das wir seit 1974 betreiben, hineingetragen in einen Rumpf, wo man sich den Platz nicht aussucht und jeder Zentimeter bereits vom Unterwasserschiff entschieden ist.

Unten sehen Sie eine Bordküche, die wir auf einer Motoryacht von siebenundvierzig Metern gezeichnet haben: ein dreidimensionales Modell, in das man hineingeht. Die Geräte tragen die echten Maße aus den Katalogen, mit denen wir arbeiten; die Proportionen des Schiffs sind die eines Verdrängers dieser Größe. Es zeigt, wie wir eine Küche anlegen, bevor sie gebaut wird — und genau das schicken wir jedem zurück, der uns einen Grundriss bringt.

Bordküche einer Yacht von oben: Kochblock, Pass und Spüllinie

Begehbares dreidimensionales Modell der Bordküche.

Es lädt erst hier, damit die Seite schnell aufgeht.

Im Modell ist der Rumpf ein Volumen, keine Verdrängerform: er dient dazu, den Maßstab zu geben. Was das Modell genau sagt, ist die Küche — also wie man darin steht und wie man auf diesen Quadratmetern arbeitet. Tragwerk, Bordsysteme, Gewichte und Klassezulassungen bleiben dort, wo sie hingehören, auf dem Tisch der Werft und des Schiffsarchitekten, und unsere Arbeit fügt sich in ihre ein.

Warum eine Bordküche keine Küche an Land ist

Der Unterschied liegt nicht bei den Geräten, die sind dieselben. Er liegt darin, dass der Platz keine Wahl ist: ihn bestimmt der Rumpf. In dieser Studie misst die Küche sieben Meter auf vier vierzig, zweiunddreißig Quadratmeter, und die Arbeitsgänge sind fünfundsiebzig Zentimeter breit. Nicht siebzig, weil es gerade noch passt: fünfundsiebzig, weil ein Mensch, der an einem anderen vorbeigeht, einunddreißig Zentimeter frei um sich braucht, Schultern und Schwanken eingerechnet, und unter dieser Schwelle berühren sich zwei Köche. Es ist die Art Maß, die man auf einem gedruckten Plan nicht sieht und beim Hindurchgehen sofort spürt.

Dazu kommt alles, was an Land nicht nötig ist und an Bord nicht freiwillig. Die Schlingerleisten auf jeder Arbeitsplatte, denn bei drei Grad Rollen landet ein Schneidbrett auf dem Boden. Das Pot Rail über der Kochinsel, an dem die Töpfe hängen. Die Handläufe an den Schotten, entlang der Wege, die man mit vollen Händen geht. Die Leisten an den Regalen des Vorratsraums. Eine einzige Kochinsel unter einer einzigen Haube, denn jeder zusätzliche Kanal ist eine zusätzliche Deckdurchführung. Im Modell sind sie alle da, und man sieht sie.

Der Fluss, der an Bord noch enger ist

Der Proviant kommt vorn herein, durch die Einladepforte, und geht in den Vorratsraum und in die Bordkühlzellen. Von dort geht er in die Vorbereitung, die an der Backbordwand unter der Fensterreihe entlangläuft. Die Mitte ist der Kochblock, ein einziger, mit den Funktionen auf zwei Arbeitsreihen. Die fertigen Teller gehen achtern hinaus, auf den Pass, wo der Chef sie kontrolliert, bevor der Steward sie nimmt und in den Speisesalon trägt. Das Schmutzige kommt auf der anderen Seite zurück, auf der Spüllinie an Steuerbord, und kreuzt nie das Saubere. Ein Speisenaufzug führt zum Oberdeck. Die Diensttür am Hall ist die, durch die die Crew ein- und ausgeht: im Modell steht sie offen, im Haken eingerastet, wie während des Service.

Mit den Augen derer, die dort arbeiten

Unter dem Rahmen steht eine Liste, Mit den Augen von. Man wählt eine der Personen in der Szene — den Chef am Pass, den Koch am Kochblock, den Spüler, den Steward, den Barmann am Sundeck — und das Modell setzt einen an seine Stelle, auf seine Höhe, in seine Blickrichtung. Von dort geht man mit den Pfeiltasten, läuft mit gehaltener Umschalttaste, schaut sich durch Ziehen um, und verlässt es mit Esc.

Das ist kein Effekt. Es ist die Art, Fragen zu beantworten, die einem vor einem Plan nie einfallen. Stößt der Koch am Kochblock beim Umdrehen an den Tisch hinter sich? Sieht der Chef am Pass den Speisesalon oder kehrt er ihm den Rücken? Findet der Steward, der mit einem Tablett zurückkommt, die Diensttür frei? An Bord wiegen diese Fragen schwerer als an Land, denn an Land verschiebt man eine Wand und auf einem Schiff nicht.

Einige Ansichten

Dieselben Einstellungen wie im Modell, für alle, die sie lieber als Bilder sehen.

Was wir machen, vom Grundriss bis zur Abnahme

Italfrigo Service arbeitet seit 1974 in Profiküchen und Kälteanlagen. Planung: Lesen der Räume, Arbeitsabläufe, Vorwärtsfluss, Trennung von rein und unrein. Edelstahl nach Maß: Arbeitstische, Spülen und Kochblöcke nach Zeichnung geschweißt, als offizieller Partner von Marrone, mit Schlingerleisten, erhöhten Rändern und verstärkten Befestigungen. Kälte: Zellen, Schränke und Anlagen, das Handwerk, mit dem die Firma angefangen hat. Kochen und Spülen: Auslegung, Montage, Abnahme. Service: nach der Übergabe, was auf einem Schiff mehr zählt als anderswo.

An Bord arbeitet man unter der Regie der Werft und nach dem Leistungsverzeichnis: Tragwerk, Brandschutz, Kanäle durch die Decks und Klassezulassungen liegen bei der Werft und beim Schiffsarchitekten. Wenn ein Bauteil typzugelassen sein muss, wählt man es bei den Herstellern, die diese Zulassung haben. Unsere übrigen Arbeiten an Land stehen unter den Referenzen.

Wenn Sie ein Projekt in Arbeit haben

Schicken Sie uns einen Grundriss des Küchenbereichs, auch einen vorläufigen, auch nur als PDF. Wir schicken ein Modell wie dieses zurück, vom Telefon aus begehbar, zum Herumdrehen in der Besprechung mit dem Eigner oder mit dem Chef, zusammen mit der Geräteliste und ihren echten Maßen.

Sprechen wir über Ihr Schiff